Foto Alm klein

Götzner Alpe

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aktuelle NEWS unter

* Gastwirtschaft 24.12.16

Mitte-November 2012

Kanal von der Götzner Alm - erledigt

Nach 5 Monaten Bauzeit wurde nun der Kanal bis auf Restarbeiten die im Frühjahr erledigt werden fertiggestellt. Der Kanal ist angeschlossen, betriebsbereit und ab sofort rinnt das Abwasser ins Tal.

2 der montierten Behälter unter der Alm dienen ab sofort für die Jauchelagerung für den Kuhstall, Schweinestall und auch für die ausrinnende Jauche des Misthaufens, die schon angeschlossen sind. Der 3. Behälter wird im Frühjahr mit Wasser gefüllt, und würde bei einem Brand der Götzner Alm der Feuerwehr als erstes Löschwasser dienen. Dieser Vorschlag kam von der Wildbach und Lawinenverbauung, den wir gerne aufnehmen.

 Wir möchten uns hiermit bei der ausführenden Firma Swietelsky für die saubere Arbeit, und beim Planer DI Arming für die  fachmännische Abwicklung bedanken! Auch bedanken möchten wir uns bei den benötigten Grundstückseigentümer wie Agrargemeinschaft Götzner Wald, Payr Karl, Mair Walter und Mair Anton für die unkomplizierte Abwicklung, und dass wir in Ihrem Grund die Leitung verlegen durften. Auch bedanken dürfen wir uns bei der Gemeinde Götzens für die Zwischenfinanzierung und Kostendeckelung für die Agrargemeinschaft, und dass sie nun doch im Wegbereich die alte Wasserleitung zu einer neuen tauschten, und es damit erst ermöglichten dieses Projekt umsetzen zu können.

Juli 2012

Kanalbau von der Götzner Alm

  • Es freut uns mitteilen zu können dass sich die Agrargemeinschaft Götzner Alpe mit der Gemeinde Götzens einigen konnte nun einen Kanal von der Götzner Alm bis zu den Berghöfen wo derzeit der Kanal steht zu bauen. Die Aufträge sind vergeben und  Baubeginn wird voraussichtlich Ende Juni 2012 sein. Bauzeit veranschlagt 2 Monate. In diesem Zuge wird auch im Wegbereich also ca. 1100m die alte Gemeindewasserleitung gegen eine neue Druckwasserleitung getauscht, die in Zukunft ein Trinkwasserkraftwerk speisen wird. Die Gesamtkosten des Kanalbaues (reine Bauarbeiten die an die FA. Swietelsky vergeben wurden) sind ca. 172.000,--€. Hinzu kommen noch Gutachten, Planung und Bauleitung ect. mit ca. 40.000,--€. Wir möchten uns auch auf diesem Wege bei der Gemeindeführung , dem Bürgermeister, Vize-Bürgermeister und Gemeindevorstände für die produktive Zusammenarbeit der letzten Woche bedanken! (Stand 18.6.)
  • Die montierten 3 Gruben dienen momentan als dichter Zwischenspeicher bis der Kanal fertiggestellt ist. Aus diesem Grund kann die Gastwirtschaft bereits geöffnet sein.(Stand 29.6.)

 

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3.1.2012

Wir möchten hier aktuell über das Thema “Weide, Wasser und  Erosion”  informieren.

 Im aktuellen Bauernkalender 2012 findet sich ein äußerst Interessanter Bericht, der dieses Thema anschneidet, beziehungsweise behandelt.

Verfasst wurde dieser Artikel von Herrn Erich M.Pötsch, Landwirtschaftlichen Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein. Wir möchten Ihnen diesen Artikel nicht vorenthalten, da dieser eindrucksvoll unterstreicht wie Grünland auf Almen die Wasserqualität verbessert, und die Beweidung der Weiden das Wurzelwachstum der Gräser vergrößert, und dadurch auch vor Erosionen geschützt wird.

Den kompletten Artikel bzw. den Bauernkalender kann beim Tiroler Bauernbund bestellt werden.

hier ein Auszug mit Bemerkungen eingefügt

September 2011

dubiose Vorgänge in Götzens

Am 17.8.2011 fand lt. Einladung der Gemeinde Götzens eine Besprechung mit den folgenden Gründen statt. “ Sanierung der Götzner Almquellen, Erneuerung der Quellableitung und Errichtung eines Trinkwasserkraftwerkes”.

Alsdann diese Besprechung startete entpuppte sie sich als einzig und allein dazu einberufen um eine Weidefreistellung am Kaserwald (Verzicht der Beweidung auf 25 Hektar das sind 250.000m²  bzw. 1/4 der Almfläche) des Götzner Almviehes zu bewirken. Es wurde weder über eine Sanierung der Quellen selbst, noch über eine Erneuerung der Quellableitung,  geschweige  denn über die Errichtung eines Trinkwasserkraftwerkes gesprochen.

Der Besprechungsleiter der sehr serios war, (Amt der Tiroler Landesregierung Abteilung Wasser Forst und Energierecht) teilte allen Anwesenden, (Bezirksforstinspektion, Wildbach und Lawinenverbauung, Geologie, Umweltschutz, Kulturbauamt, Planer DI Arming, Ingenieurbüro INN, Bürgermeister, Waldagrargemeinschaft und wir als Vertreter der Agrargemeinschaft Alm) mit, dass die Wasserproben der Almquellen in Ordnung sind. Aus diesem Grund ist eine Weidefreistellung rechtlich auch nicht umsetzbar.
 

Hintergründe der Bezirksforstinspektion:

  • Es ist schon lange der Wunsch der Bezirksforstinspektion diesen Bereich weidefreizustellen. Sei es um mehr Waldfläche zu erhalten, sei es um der Almwirtschaft in Götzens den Garaus zu machen, sei es um Bereiche zu schaffen, dass  die Jägerschaft nicht durch Weidevieh gestört wird (hier muss ordnungshalber mitgeteilt werden dass ein Großteil der Jägerschaft dieses Ziel nicht befürwortet), oder sonstigen Gründen die uns unerklärlich sind. Diesen Almweidebereich gibt es nun seit fast 1000 Jahren in dieser oder ähnlicher Bewirtschaftung und es gibt weder Hangrutschungen noch Muren. Dass es kleine Erosionsstellen  z.B verursacht durch Weidevieh und Wild gibt, wird auch nicht bestritten, war und ist in Tirol jedoch nirgends ein Problem, denn dann müsste man die Almwirtschaft in Tirol wohl komplett einstellen. Vielleicht möchten Sie ganz einfach  Immer nur mehr und mehr und mehr Wald?! Jährlich wachsen in Tirol rund 800 Hektar zu, seit der letzten Inventurperiode 2000/2002 sind es rund 6.000 Hektar!!! Diese Flächen gehen zu einem großen Teil auf das Konto von zuwachsenden  Almen !!  Götzens hat im Verhältnis zu Gesamttirol sogar noch eine erheblich größere Waldausstattung nämlich 55%, das liegt ca. 12% über dem Landesdurchschnitt.
  • Als der Götzner Lift gebaut wurde, musste ja wie bekannt die Lifttrasse gerodet werden, die sich   nicht auf dem Eigentumsgebiet der Götzneralpe befindet, lediglich teilweise in einem Servitutsgebiet wo die Götzneralpe ein Weiderecht besitzt, das sich direkt neben dem Kaserwald befindet. Bei dieser Lifttrasse  wachsen derzeit Himbeerstauden, Heidelbeeren und anderes Unkraut, wo an eine Beweidung kaum du denken ist. Eines Tages trudelte ein Bescheid ins Haus, bei dem uns mitgeteilt wurde, dass dieses Gebiet ab sofort weidefreigestellt sein muss. Dies ohne irgendein Vorgespräch, dies ohne uns zu dieser Verhandlung einzuladen einfach so, dies ohne den Servitutsberechtigten zu fragen, dies ohne die Agrarbehörde hinzuzuziehen, dies ohne eine Stellungnahme der Abteilung Almwirtschaft einzuholen.  Es wurde uns sozusagen versucht im Enteigungsverfahren ohne Gegenleistung (Ersatzweide) Weiderechte auf ca. 20 ha. zu enteignen.  Wir mussten darauf hin natürlich einen Rechtsanwalt bemühen, der diesen Bescheid beeinspruchte. Gottseidank funktionierte der Rechtsstaat und die Berufungsbehörde gab uns natürlich Recht, behob den Bescheidpunkt und teilte der Bezirkshauptmannschaft mit, dass wenn es keine Einigung mit dem Servitutsberechtigen gibt, der  § 18 Abs. 3 ForstG 1975 zur Anwendung kommt. Hier muss der Rodungswerber einen angemessenen Geldbetrag  entrichten der so hoch ist, wie eine   Neuaufforstung der Rodungsfläche gekostet hätte. Dieses Geld ist dann zweckgebunden für die Waldwirtschaft zu verwenden. Normalerweise eigentlich eine Ideale Lösung, da man uns ja auch keine Ersatzweide zur Verfügung stellen konnte oder wollte.
  • Alsdann die Berufungsverhandlung stattfand, mussten das dann die “Akteure” zur Kenntniss nehmen, räumten aber ihren Ärger so Luft, dass sie mitteilten, dass wenn es  keine Weidefreistellung gibt, es auch keine Liftverbindung von Mutters in die Axamer Lizum gibt.

 

Hintergründe Gemeinde Götzens und Bergbahnen Mutters

  • Die Gemeinde Götzens und die Bergbahnen Mutters mussten sich jetzt etwas einfallen lassen. Fachlich und rechtlich ist an eine Weidefreistellung nicht zu denken, doch sie wird vom Forst bei einem Verbindungswunsch gefordert. Die fachlichen Gründe dass in Tirol mehr als genug Wald ist, und ja jährlich noch 8 Millionen Quadratmeter zuwachsen, werden nicht bedacht und berücksichtigt.
  • Jetzt kommt die Firma INN auf den Spielplan. Zuerst planten sie die Liftverbindungen Mutters/Götzens, und jetzt erhielten sie den Auftrag von der Gemeinde Götzens für die Planung der Quellensanierung. Dass die Quellen saniert gehören steht ausser Frage, im Gegenteil wurde dieses Thema bis jetzt viel zu wenig Beachtung geschenkt. Die Wasserschlösser sind alt und brüchig, die Leitungen alt, sie benötigen alle unbedingt eine Generalüberholung. 50-60 Jahre nichts, bzw. kaum etwas zu tun lassen eben Spuren zurück!
  • An dieser Stelle sei vermerkt dass wir uns als Grundeigentümer nicht gegen eine solche Sanierung stellen, sie sogar begrüßen, und dies wurde der Gemeinde im Zuge dieser Besprechung vom 17.8.2011 vor allen Sachverständigen mitgeteilt !!!
  • Und jetzt kam wohl die Blitzidee. Dies ist unsererseits zwar nur eine Vermutung, aber wohl mehr als gerechtfertigt, wenn man die Vorgeschichte kennt.
  • Man könnte doch im Zuge der Quellsanierung und ein neu zu erlassendes  Wasserschutzgebiet eine Weidefreistellung fordern, so könnten wir das Problem mit dem Forst lösen, und dürfen einen Lift bauen. Hierzu laden wir auch die Geologie ein, die wird das sicher für gut heißen und auch die Wildbach und Lawinenverbauung würde das begrüßen und der Forst ist zufrieden!
  • Wir möchten  hier diesen Fachleuten nicht vorgreifen (Gutachten derzeit ausständig), doch muss man ganz einfach bedenken, dass dieser Berg seit fast 1000 Jahren durch Vieh bewirtschaftet wird. Dass dieser Berg wegen der Beweidung herunterkommt ist sicher ein Million mal unwahrscheinlicher als wir  von einem Kernkraftwerk verstrahlt werden.
    • Dass der Geologie und der Wildbachverbauung ein geschlossener Wald lieber ist als Flächen, die auch zum Teil als Weide verwendet werden liegt schon auf der Hand, aber es gibt eben noch viel mehr als diese Interessen. 
  • Unserer Meinung nach ein abgekartetes Spiel!

 

Wir dürfen Ihnen deshalb ein sehr Interessantes Dokument vorstellen.

Hier der Link des Sonderbeilage des FORTSCHRITTLICHEN LANDWIRTES.
 

Man darf jetzt wohl gespannt sein wie es weitergeht.

Für die Akteure nur ein Hinweis bezüglich Schadloshaltung:

Sofern man überhaupt dazu bereit wäre irgendeine Weidefreistellung  einzugehen hier ein paar Informationen was auf die Gemeinde und vor allem den Gemeindebürgern zukommen würde:

Jeder m² der weidefreigestellt werden soll ist mindestens mit dem Faktor 0,8 zu multiplizieren.(rechtlich gesichtert)  z.B. 25 ha ergibt mindestens 20 ha Reinweide. Wo diese Flächen herkommen ist mir derzeit nicht bekannt.

Das Ergebnis ist dann als Reinweide auf fremden Grund wiederherzustellen. Diese Reinweide ist arbeitsintensiv, da bei der bisherigen Waldweide keine Pflege und Düngungsmaßnahmen notwendig waren. Diese Arbeiten und Kosten müssen dann natürlich von der Gemeinde Götzens durchgeführt werden.

 Durch den Verlust unseres Schneefluchtbereiches sind sofern es sich bei der Reinweide nicht um Wald handelt Stallungen zu bauen, die von den Gemeindearbeitern erhalten und betrieben werden müssen. In der Zeit wo an eine Beweidung im Hochgebirge (2-3 mal im Jahr über mehrere Tage) wegen den Witterungsverhältnissen nicht zu denken  ist, ist für ausreichendes Futter von der Gemeinde auf Vorschlag der Landeslandwirtschaftskammer zu sorgen. Alle Tätigkeiten in diesen Stallungen z.B. ausmisten, füttern, den anfallenden Mist düngen, Jauche ausbringen ect. ist von den Gemeindearbeitern auszuführen.   Alle Bereiche die weidefreigestellt werden sollen, werden von der Gemeinde eingezäunt und diese Zäune von der Gemeinde erhalten. Auch wird die zu errichtende Reinweide eingezäunt werden müssen.  Diese Angaben sind nur Beispielhaft erwähnt.

Weiters wird die Gemeinde Götzens in Zukunft geschätzte 25% ihres Wassers bei anderen Gemeinden zukaufen müssen, da durch die vorgesehenen Aufforstungsarbeiten weniger Wasser in die Quelle eintritt.

Dies führt wiederum über kurz oder lang zu wesentlich höheren Wasserabgaben für jeden Gemeindebürger! Dass die Kosten der Weidefreistellung wohl auch auf die Wasserkosten für jeden Gemeindebürger umgelegt werden, liegt auch auf der Hand!

Wir können uns beim besten Willen nicht vorstellen, dass so ein Aufwand für die Gemeinde sinnvoll ist, zumal die Wasserqualität sowieso gut ist, bzw. diese Hauptquelle die beste von ganz Götzens ist.

Und das nur damit eine Liftverbindung gebaut werden kann!

 Es gibt z.B. eine Verbindungsvariante wo kaum ein Baum abgeholzt werden muss, und nebenzu noch die günstigste von allen ist.

Wer mehr dazu wissen möchte -wir geben gerne Auskunft.

Eines möchten wir hier noch klar und deutlich zum Ausdruck bringen:

Wenn die Gemeinde kein Interesse mehr an der Almwirtschaft in Götzens hat, haben wir auch kein Interesse mehr für die Liftwirtschaft oder einer Weiterbewirtschaftung der Götzner Alm (Gastwirtschaft)

 

Juni 2011

*Weidepflege Bereich Götzner Alm

  • Hier wurde beginnend Mitte Mai ein schon lange nur durch Brennessel verwucherter Bereich rekultiviert. Ziel ist es hier einen Bereich für Kälber zu schaffen, die dieses Gebiet beweiden.

 

Vorher

vorher

nachher (Stand 6 Wochen später)

nachher (Stand 3 Wochen später)

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nachher (Stand 6 Wochen später)

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1 Jahr danach

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Juni  2011

* Wiedererrichtung des Butterbründels

  • Eine Lärche die in genau diesen Bereich 220 Jahre stand, lieferte das Holz für diesen Brunnen. Diese Quelle diente früher zur Kühlung des auf der Alm produzierten Butters, daher auch der Name. 
  • Heute soll sie den Wanderern Kühlung spenden, und auch dem Weidevieh den Durst löschen.
  • Wir hoffen dass dieser Brunnen vor Vandalen sicher bleibt!!
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